DIE LUNAZUNFT

Zuerst enstand der Lunaball, der nach ausführlichen Recherchen 1955  zum ersten mal im damaligen Restaurant Rosengarten durchgeführt wurde. Später war der Durchführungsort das Restaurant Bad und erst 1958 wurde das Komitee Lunaball gegründet, das 1959 der inzwischen legendäre Ball erstmals im Parktheater mit grossem Erfolg durchführte.

Aus dem Komitee Lunaball entwickelte sich bald eine Wagenbaugruppe, die am grossen Fasnachtsumzug mitmachte, sowie die legendäre Schnitzelbankgruppe. So war es naheliegend, eine richtige Zunft zu gründen, was 1974 im Zunftlokal Hotel Krebs in Grenchen mit grossem Getöse erfolgte.

 
 

Von Anfang an war die Lunazunft mit weiblichen und männlichen Mitgliedern besetzt. Dank dieser Melangscherie prosperierte die Zunft. So wurde und wird die Dekoration des Zunftlokales oft preisgekrönt und seit 1989 ist die Guggenmusik Cocoloris, aus dem Fasnachtsleben von Grenchen und der weiteren Welt nicht mehr wegzudenken. Auch am grossen Fasnachtsumzug wartet ganz Grenchen gespannt auf den Wagen der Lunazunft, der stets zu den Höhenpunkten gehört.


Der Höhenpunkt an der Grenchner Fasnacht war aber der Lunaball, der ab den späten 80er im Eusebiushof mit jeweils einer künstlerisch hochstehenden Deko durchgeführt wurde. Jedes Jahr wartete man gespannt auf das neue Motto.


Die Bricoleuren und Bricoleusen vom Wagenbau und Deko und natürlich die Guggenmusiker und Guggenmusikerinnen der Cocoloris freuen sich auf die nächsten Fasnachten.


Der Startschuss beginnt für die Lunazunft jeweils bereits am 11.11 um elf Uhr elf.

 

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